Sonntag, 28. Dezember 2014

Weihnachten in China



Merry Christmas, everybody!“, von mir und meinem ziemlich kümmerlich aussehenden Weihnachtsbäumchen, seit vier Wochen stets mein treuer Begleiter. Tja, was soll ich sagen? Weihnachten im Ausland ist eben wie Weihnachten im Ausland. Hätten wir nicht alles investiert, um ein klitzekleines bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen, wäre der 24. vermutlich ein stinknormaler Tag im Leben der Saskia Rolle geworden, mit einem gelegentlichen Überfall chinesischer Kitschdeko, die der amerikanischen Dekoration in nichts nachsteht. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Baum eine riesige, rosa Plastik-Imitation mit einem „Hello-Kitty“-Kuscheltier als Spitze trägt.

Freitag, 19. Dezember 2014

Svens größter Albtraum - KTV

It was time for Karaoke! Mal wieder. Wir wurden von Helena eingeladen, einer Chinesin, die super Englisch sprechen konnte. Und weil wir sowieso nichts zu tun hatten, gingen wir mit, auch, weil Sven immer noch da war und er diesen Teil Chinas kennenlernen sollte. Keiner konnte ahnen, wie sich dieser Abend entwickeln würde. 

Dienstag, 16. Dezember 2014

Happy Birthday Pia!



Es ist der 14. Dezember und das heißt Partytime! Aber nicht irgendeine, stinknormale Party, nein, es ist Pias 18. Geburtstag und dafür hat sie ordentlich was aufgefahren. Ich sag‘ nur: Whirlpools, Party und jede Menge Alkohol. Diesen Tag werden wir alle nicht so schnell vergessen. 


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Putzprogramm



Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, denn ich habe entschieden, Schluss mit dem ewigen Warten auf einen Umzug, den es sowieso nicht geben wird, Schluss mit den Ausreden. Es wird Zeit, dieses traurige Gebilde AKA Wohnung auf Vordermann zu bringen. Hauchen wir ihr ein bisschen Leben ein. Für Weihnachten. Aufs Kochen. Für mich. 


Montag, 8. Dezember 2014

In the Dark, In the Dark



Ja was soll ich sagen? Alkohol ist böse! Dieses Wochenende musste legendär für die Chinesen gewesen sein und bis zum höchsten Grade peinlich für uns. Denn das Gerücht: „Deutsche sind niemals betrunken.“, das in China solche Wellen schlägt, hatten wir erfolgreich widerlegt. Kann man darauf stolz sein? Eher nicht. 



Montag, 1. Dezember 2014

Die zwei M's - Mentalität und Männer



Im letzten Monat habe ich wieder so einige Lektionen gelernt. Das Leben läuft in China nur rund, wenn du willig bist, zu lügen. Halt Stopp! Das reicht bei Weitem nicht aus. Wichtig ist auch, dass es dir nichts ausmacht, belogen zu werden. Eine beliebte Antwort auf Fragen sind nichtssagende Sätze, wie: „ Wir werden unser Bestes versuchen.“ Wenn jemand dir bestätigt, er werde sich darum kümmern, ist das keinesfalls sicher, sondern eher so daher gesagt. Das ist dein Startschuss, um in den Schallplattenmodus zu verfallen. Ab jetzt musst du dich bereitmachen, dich jeden zweiten Tag um eine Antwort zu bemühen. Denn andernfalls kannst du es vergessen. Du stehst da und weißt so viel wie vorher. 




Donnerstag, 13. November 2014

Hangzhou - Wie ein Vollkornbrot meinen Tag rettet



Oh mein Gott! Wir sind im siebten Shoppinghimmel! Nutella, Pesto, Pasta, Balsamico und sogar Vollkornbrot, im Carefour in Hangzhou gibt es einfach alles. Vollkornbrot! Könnt ihr euch das vorstellen? Das einzige Brotungetüm, das wir bisher gefunden haben, sind überteuerte, steinharte Baguettes. Der Rest ist es schon gar nicht mehr würdig, als Brot bezeichnet zu werden, denn es handelt sich hierbei eher um einen Milchbrötchenverschnitt in mehrfacher Ausführung. Groß, klein, mit Sesam- oder Puddingfüllung, mit Würstchen oder geraspeltem Fischflocken oben drauf, das ist das, was Chinesen als Brot bezeichnen. Einer meiner dramatischten Momente hier war eindeutig, als ich in eine Bäckerei kam und sie voller grünem und schwarzem Toastbrot vorfand. Es gesellte sich zu den violetten Kartoffelchips daneben. Mein Herz war gebrochen.




Idyllischer Westsee - Fiktion oder Wirklichkeit?



Der See sieht wild aus. Beinahe so ungehalten und unberechenbar wie das Meer und doch schwingt noch ein wenig Gutmütigkeit in den harschen Wellen mit. Ein paar Fischer und Männer der Einsamkeit gleiten in ihren kleinen Fischerboten nicht weit von uns entlang. Unsere Fahrräder, die wir uns am Morgen ausgeliehen haben, geben alles in ihren alten Tagen, um uns bestmöglich über die verträumten „Causeways“ des Westsees zu kutschieren. Währenddessen kommen wir an unzähligen Weiden vorbei. Sie lassen kaum eine Stelle des Ufers völlig frei und vermitteln den Eindruck, man treffe jeden Augenblick auf Monsieur Monet oder laufe Monsieur Renoir bei der Arbeit direkt in die Arme. Wäre da nicht der knallrot-leuchtende KFC am Horizont zu erkennen. 




Dienstag, 11. November 2014

Hangzhou meint es nicht gut mit uns



Tja wie soll ich es sagen? Hangzhou und wir hatten nicht den besten Start. Bevor wir hier ankamen, äußerten sich ja schon leichte Zweifel, ob es vielleicht ein wenig gewagt sein könnte, 4 Uhr in der Nacht in einer fremden Stadt anzukommen; in einer fremden, chinesischen Stadt. Hätten wir zu dem Zeitpunkt gewusst, dass wir kurz davor sein würden, entweder eines Kältetodes zu sterben oder uns mit der Diagnose „Nervenzusammenbruch“ in eine Klinik einweisen zu lassen, hätte ich keinen Fuß in diesen Zug gesetzt.


Es geht wieder los...



So meine Lieben, zwei Monate China sind es mittlerweile und wir haben eine Menge spannende Sachen erlebt, viele Menschen kennengelernt und die kuriosesten Stories im Gepäck. Von Anfang an ist alles anders gelaufen als geplant, und wenn wir ehrlich sind, ist bei uns noch immer alles andere als Alltag eingekehrt. Zum Glück! Unsere eigentliche Arbeit als Englischlehrerinnen an der Nr. 8 Middle School konnten wir erst zwei Wochen lang ausführen. Mittlerweile sind unsere Schüler auf dem neuen Campus, wir aber nicht. Unser Umzug verschiebt sich eigentlich dauerhaft seit dem 18. Oktober, an dem er planmäßig angesetzt war, und wir, nun ja, „chillen“ unser Leben! Wenn man uns im August erzählt hätte, dass wir im November immer noch aus dem Koffer leben, hätten wir ihn hundertprozentig ausgelacht. So schnell kann es gehen. 



Psst! Sissi packt aus



Alles beginnt in einem nagelneuen Starbucks bei einer Tasse Karamellmacchiato und einem kleinen, warmen, lecker-schmecker Schokomuffin. Sissi ist 27, Chinesin und ziemlich kontaktfreudig. Durch ihre einjährige, „top-secret“ Beziehung zu einem Amerikaner kann sie sehr gutes Englisch, spricht flüssig und erzählt uns vor allem Spannendes aus ihrem Leben, dem Leben in China. 


Ihr Bruder ist vor kurzem zu Hause ausgezogen und hat jetzt seine eigene Wohnung. „Na und?“, fragt ihr euch, soweit ist daran nichts ungewöhnlich. Aber passt auf, die Geschichte geht weiter. Er hat sich eine extra große Wohnung genommen, in der er homosexuellen Paaren ermöglicht, sich auf ein Date zu treffen. Auf diese Idee kam er wegen seinem besten Freund, der sich schon seit Jahren ihm gegenüber dazu bekennt. Seine Eltern dürfen davon natürlich nichts wissen, Himmel, nein! Ein absolutes Tabuthema in China



Chinesen und ihre Geschichten - Teil 2 -



In den letzten zwei Monaten haben wir schon so viele Menschen kennengelernt, ihnen zugehört, mit ihnen zusammen gegessen und gefeiert, mit ihnen gelacht und getrauert, dass man beinahe ein ganzes Buch füllen könnte. Vom penetranten Modelagenten bis zum PR-geilen Publizisten, vom einfachen Kioskbesitzer, bis zum Polizeihauptkommissar, von der lebenslustigen, westlichen Chinesin Sissi, bis zum hilfsbereiten Iren Stephen, vom chinesischen Chirurg „Doctor King“, bis hin zu feierwütigen, chinesischen Basketballstars. Die Liste ist lang. Hier sind die Menschen und ihre Geschichten: 



Impressionen: Oktober



Chinesen und ihre Geschichten - Teil 1 -



In den letzten zwei Monaten haben wir schon so viele Menschen kennengelernt, ihnen zugehört, mit ihnen zusammen gegessen und gefeiert, mit ihnen gelacht und getrauert, dass man beinahe ein ganzes Buch füllen könnte. Vom penetranten Modelagenten, bis zum PR-geilen Publizisten, vom einfachen Kioskbesitzer, bis zum Polizeihauptkommissar, von der lebenslustigen, westlichen Chinesin Sissi, bis zum hilfsbereiten Iren Stephen, vom chinesischen Chirurg „Doctor King“, bis hin zu feierwütigen, chinesischen Basketballstars. Die Liste ist lang. Hier sind die Menschen und ihre Geschichten: 



Ying & Yang - Chinas Gegensätze



Es ist nachts, 2:18 Uhr, und immer noch unglaublich heiß. Meinem harten Holzb(r)ett gelingt es zum wiederholten Male nicht, mich in den Schlaf zu wiegen. Wie ich mich so hin und her wälze, während das einzige, noch wache Lebewesen weit und breit, ein blutdurstiger Moskito, an meinem Handknöchel Gefallen gefunden hat, schießt mir eine Frage in den Kopf, die wir uns vom ersten Tag an immer wieder stellen: „Warum ist China eigentlich so gegensätzlich?“

Der Kampf ums Überleben



Es ist mal wieder Wochenende! Auch wenn das bei uns eigentlich keinen großen Unterschied macht, freuen wir uns trotzdem jedes Mal darauf. Für diese zwei Tage haben wir einen Besuch im Long-Tan-Park in Liuzhou und eine Tagestour zum Sonnenblumenfestival bei Wuxuan geplant. Zu letzterem hat uns der Student Daniel eingeladen, der dort seine Familie besuchen wollte und auf der Suche nach einer Begleitung war. Es sollte übel werden…



 

Freitag, 10. Oktober 2014

Ein Jahr China! Was muss mit?

Nachdem Sassi schon vieles über unser Leben und die Erlebnisse hier in China geschrieben hat, dachte ich, dass ich zur Abwechslung mal über ein Erlebnis (bzw. Herausforderung!) aus Deutschland berichte, nämlich das Packen! Nach unzähligen DM-Einkäufen, endlos erscheinenden To-Do- und Packlisten, nach verzweifeltem Wiederauspacken, weil der Koffer einfach zu schwer war, und den ein oder anderen Nervenzusammenbruch später, war mein Koffer ein paar Stunden vor Abreise dann fertig gepackt. Eigentlich habe ich immer gerne für Urlaube gepackt, aber ein Jahr China ist definitiv kein Urlaub und dann gibt es ja immernoch dieses nervige Gewichtslimit, dass Sassi und mir Kopfschmerzen bereitete. Wie soll man bitte sein ganzes Leben für 10 Monate in 20kg packen? Unmöglich! Letztendlich haben wir es Dank gefühlten 20kg Handgepäck, das in Hongkong zum Glück nicht gewogen wurde, geschaffft, kein Übergewicht zahlen zu müssen.
Ich glaube, es wäre ziemlich langweilig, wenn ich jetzt alles aufzählen würde, was ich eingepackt habe, deswegen dachte ich mir ich mache eine Liste mit 10 Sachen, die man auf keinen Fall vergessen sollte:

Ein Feuerwerk, im wahrsten Sinne des Wortes



Oh mein Gott, ist das scharf! Sowas habe ich wirklich in meinem ganzen Leben noch nicht gegessen. Bei ersten Bissen denkt ihr noch: „Ok, ziemlich heftig, aber erträglich.“ Aber spätestens nach zwei Minuten fühlt es nicht an, als hätte jemand ein Feuer in eurem Mund entfacht, eure Lippen fangen an zu zwiebeln und ihr sucht verzweifelt nach Taschentüchern, weil die Nase einfach nicht aufhören will, zu laufen. Noch ein paar Häppchen mehr und euer Mund ist komplett taub. Ihr spürt einfach überhaupt nichts mehr, außer dass eure Lippen noch ein wenig kitzeln...




Donnerstag, 9. Oktober 2014

Bamboo, Bamboo, Bamboo, soweit das Auge reicht



So da sind wir wieder, Fahrt mehr oder weniger überstanden, Bambuswald leider nicht. Ich habe so starken Muskelkarter, dass man denken könnte, ich arme den Schritt einer Seniorin nach, wenn man mich heute laufen sieht. Dem ist trauriger Weise nicht so. Der Anlass dafür ist unsere 20 Kilometer Wanderung gestern quer durch den Bambuswald. Der Plan war eigentlich von unserem Hotel in Wanling mit der Seilbahn Richtung Wanli zu fahren und uns von dort aus die Wasserfälle anzuschauen. Nur kam alles anders...


So süß wie Zuckerwatte



Ganz viele kleine, süße Pandas erwarten uns in der Panda Research Base in Chengdu. Oh sind die zum Knutschen! Wie sie so dasitzen auf ihrem dicken, flauschigen Po, sich den Bambus in den Mund stopfen und dabei mit ihren drolligen Knopfaugen so zufrieden drein schauen, will man nur noch ins Gehege springen und sie einmal ganz fest umarmen. Aber da das leider nicht geht, hört man nur begeisterte „Ohs“ und „Ahs“ um uns herum. Alle, die sich früh aus dem Bett quälen an diesem Nationalfeiertag Chinas, können die Fütterung der Pandas bestaunen und sie aus nächster Nähe betrachten. Dieser zuckersüße Anblick schafft es schnell, zu unserem Sichuan-Highlight zu werden. Wie könnte es auch nicht, ich meine, habt ihr sie gesehen?! 


Leshan - Der größte Buddha der Welt



Chengdu a? Ja genau dort hat es uns hinverschlagen, während den National Holidays des Landes. Ich muss sagen, dass mir die Stadt bis jetzt nicht so gut bekommt. Das liegt nicht daran, dass ich sie nicht mag, die Stadt war uns allen von ersten Moment an sympathisch, sondern eher an einer Portion kalter Nudeln vom Straßenstand. Bei der Zubereitung war wohl ein bisschen zu wenig Hygiene im Spiel oder ich war zu naiv. Ich tippe auf eine gute Mischung aus beidem...


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Tauben, Glitzerponpons und mehr



Hallo ihr Hasis, ein letzter Post vor unserer 30 Stunden Fahrt heute Nachmittag nach Chengdu. Wir haben uns mit Augenringen und Sand in den Augen morgens um 6 Uhr aus dem Bett gequält, wohlgemerkt das erste Mal seit fast einem Monat. Diese Uhrzeit kennt mein Wecker eigentlich schon gar nicht mehr, der ärmste. Ich ärmste. Naja, was macht man nicht alles, um sich das Sportfest einer chinesischen Schule anzuschauen und seine Linkteacher damit, in halbe Ekstase zu versetzen. Ich befürchte, dass eine Absage in diesem Fall zu einem schlimmen Herzinfarkt geführt hätte. Außerdem waren wir ein wenig gespannt, welche Kuriositäten uns dieses Mal erwarten würden. Wir sind mittlerweile dazu übergegangen, das Unmögliche für möglich zu halten und uns auf sämtliche Überraschungen gefasst zu machen. Normal, unser Normal, gibt es in China einfach nicht...



Sanya, oder doch Hawaii?


„Aloha Hawaii“, ach nee fast…„Aloha Sanya!“ Wir fühlen uns wirklich ein bisschen wie auf Hawaii, als wir den Strand der Yalong-Bucht entlanglaufen, den kuschelweichen, weißen Sand zwischen den Zehen. Die Bucht soll die schönste der Insel Hainan sein und ist zudem der südlichste Punkt von ganz China...






Zugfahren in China - Direction: Sanya



Servus meine Lieben aus den luftigen Höhen unserer Hard-Sleep Betten auf dem Weg nach Sanya. Sanya bedeutet Sonne, Strand und Palmen im Überfluss, Strike!, aber leider auch eine 15 Stunden Reise auf Schienen. Zur unserer Überraschung sind die Betten sogar einigermaßen sauber und auch nicht so hart, wie es ihr Name verspricht. Ich würde fast behaupten, dass sie luxuriöser als unsere Betten in Liuzhou sind, was zugegebener Maßen kein großes Kunststück ist...


Über die chinesische Gastfreundlichkeit



„Chinesen sind die gastfreundlichsten Menschen überhaupt“, das kann man in jedem Chinaknigge lesen. Wir sind gerade dabei, diesem Klischee auf den Grund zu gehen und die ganze Wahrheit herauszufinden. Ist es wirklich möglich, dass ein ganzes Land auf ein paar halbwüchsige Europäer geradezu abfährt? Nun, nicht alle, soviel kann ich euch an dieser Stelle schon verraten...


Unsere kleinen Eigenheime



Leute tut mir leid, dass ich erst jetzt schreibe, aber die Dinge sind uns hier ein wenig über den Kopf gewachsen. Wir alle haben uns glaube ich die Wohnungen im westlichen Stil ein wenig anders vorgestellt und waren extrem geschockt als unsere Linkteacher Patrick und Selina uns das erste Mal die Wohnungen aufschlossen und das Innere offenbarten...



Freitag, 26. September 2014

Viel zu wenig Zeit in Guilin



So meine Freunde, heute ist der Tag der Tage, der Tag der Entscheidungen, der Tag überhaupt. Na gut ich übertreibe, aber im Moment fühlt es sich wirklich so an. Wir wissen überhaupt nicht, wie es weiter geht...


Bye Bye Hongkong



Heute heißt es: "Bye Bye Hongkong". Wir machen uns nun endgültig auf den Weg in die Tiefen Chinas ohne Starbucks an jeder Ecke. Die Frage ist nun, welchen Weg wir zum Flughafen nehmen. Da gibt es einmal das überteuerte Taxi für knapp 10 Euro, den komfortablen Bus für 4 Euro, aber der eine Stunde herumkurvt oder die U-Bahn, die mit ca. 7 Euro in der Mitte liegt, dafür aber auch einen Expresszug zum Airport bietet. Wir entscheiden uns für letzteres und ziehen am Ende das Fazit, dass es eine gute Entscheidung war...


Hongkong – THE City


-Wie eine Skyline uns glücklich macht- 

Eine schöne Brise stickige Luft weht uns entgegen, als wir uns nach einem „Vollkorntoast“-Frühstück ins Wan Chai Computer Centre aufmachen. Zu unserem Glück begegnen wir einer äußerst aufgeregten Frau, sie ruft mehrmals „That are tourists!“ in die Menge, die sich die Zeit nimmt, uns bis zur U-Bahn Station zu begleiten und uns die Octopus-Card ans Herz zulegen. Erinnert euch das nicht auch an das „Octopussy“ von dem Film 21 Jump Street? Ich muss jeden Mal daran denken und dann die Stadt noch mehr feiern, als ich es sowieso schon tue...



Samstag, 30. August 2014

Ab ins Abenteuer - Es geht los!



„Life is a journey, for all the things you do, wheter you like this journey or not, is up to you.“  In diesem Sinne beginnt unsere lang ersehnte, aber weniger gut geplante Reise, den gefühlt 2 Kilo schweren LonelyPlanet Reiseführer im Gepäck. Schließlich haben wir ja nun 24 h Zeit den Teil für Hong Kong durchzulesen, dem ersten Stop auf unserem Weg nach China...


Montag, 25. August 2014

Hallo zusammen, ich grüße Sie


Für uns heißt es ab Ende August: "Chao chao Deutschland, Ni hao China!". Diese spannende Zeit möchten wir hier festhalten und das ein oder andere verrückte Erlebnis mit euch teilen. So werdet ihr erfahren wie wir Hongkong unsicher machen, unser Wohnheim mit zahlreichen Moskitonetzen bestücken und auch, wie wir 80 kleinen, chinesischen Schulkindern versuchen, Englisch beizubringen. Kurzum, ihr erlebt das "Chaos on Tour" hautnah. Aber hey, das wird alles andere als langweilig. Und eins möchte ich an dieser Stelle schon versprechen: Es wird keine Bilder von Riesenspinnen geben!, davor lerne ich den Papst persönlich kennen. Wie siehts aus? Seid ihr dabei?